Unsere Tour Bayern und Österreich Trip Österreich & Bayern

Trip Österreich & Bayern

Moinsen ihr Lieben!

„Oh man, wie aufregend!“ hörte ich gerade Sally noch sagen. „Neue Website, erster Reiseblog…ich bin echt gespannt, wie das alles wird.“

Nun ja, here we are

Heute möchte ich von unserem letzten Kurztrip erzählen: einer 4-tägigen Tour durch Bayern und Österreich. Gemeinsam mit einem befreundeten Pärchen haben wir die perfekte Mischung aus Wandern in den Bergen und dem Erkunden grandioser Städte erlebt. Vier Tage zu viert – voller Natur, Bewegung, leckerem Essen und jeder Menge Lachen. Eben genau das, was wir an unseren Trips so lieben. Vor allem über die Berge Österreichs kommt Sally schnell ins Schwärmen. Nicht zuletzt, da sie in der Vergangenheit schon einige Male in diesem Land Urlaub machte, ich dagegen bisher nur einmal unseren bergigen Nachbarn besuchte. In diesem Blog nehmen wir euch also mit und zeigen euch unsere schönsten Momente und unsere persönlichen Highlights. „Gemmas au“.

Trip Österreich & Bayern

Chiemsee & Kufstein

Gestartet sind wir in unserer Heimatstadt Chemnitz. Nach einer langen, aber ruhigen Fahrt, haben wir das erste Ziel der Tour erreicht – den Chiemsee oder das „Bayerische Meer“, wie er mit seinen fast 80 km2 treffend genannt wird. Um den See mal eben auf dem Rundweg (53 km!) drum herum laufen kam nicht infrage, war aber auch nicht unser Ziel. Vom Parkplatz aus der Innenstadt Prien aus liefen wir zur Promenade Prien, auf der ein kleiner Markt mit vielen diversen Ständen aufgebaut war. Die Füße im Wasser, die Sonne am Himmel und die Berge des Alpenvorlands im Hintergrund – ja, genau so haben wir uns den Start unseres Trips vorgestellt. Natürlich wurde dabei auch das ein oder andere Eis verspeist.

Nach ein paar schönen Stunden sind wir dann aufgebrochen Richtung Österreich, genauer nach Kufstein und unserer dortigen ersten Unterkunft. Und ausruhen sollten wir uns, da uns am nächsten Tag einige Höhenmeter bevor standen. Zu dieser Überlegung sollte auch die Auswahl unseres Abendbrots im Hans im Glück passen.

Achensee & Innsbruck

Nach einer erholsamen Nacht peilten wir unser nächstes Ziel an: Den Achensee. Schon die Fahrt durch die Berglandschaft Österreichs war ein Highlight, aber ich wage für mich zu behaupten, dass ich noch nie an einem idyllischeren und schöneren See war, als es uns hier geboten wurde. Glasklares Wasser, eingebettet in einer spektakulären Landschaft – traumhaft! Wie musste das ganze wohl von oben aussehen? Zeit, es herauszufinden. Natürlich war wieder Komoot am Start und so begannen wir den Aufstieg in den Bergen, der laut Route als „schwierig“ gekennzeichnet war. Wieder mit dabei: Unsere Barfußschuhe. Ich bin immer noch erstaunt darüber, dass Sally einfach keine „normalen“ Schuhe mehr tragen will. Und das gerade bei ihr, wo sie sich doch all die Jahre über meine „hässlichen“ Schuhe lustig gemacht hat. Nicht auszudenken, sowas zu tragen. Doch am Ende konnte ich sie zu einem Test überreden und sie merkte schnell, dass gerade in Bezug auf Fußgesundheit (und darüber hinaus) Funktionalität vor Design geht. Nun sind Barfußschuhe bei ihr nicht mehr wegzudenken. Und solche Wandertouren wie diese erinnerten uns daran, wie genial das Gefühl auf den unterschiedlichsten Untergründen war. In den Bergen hattest du fast alles – Wurzeln, runde Steine, spitze Steine, Schotter und Matsch bis hin zu weichem Waldboden.

Nach einem wirklich anstrengenden Aufstieg kam jedoch sogleich die Belohnung: Ein atemberaubender Ausblick über den See und das Tal.
Wir beendeten die Wanderung wieder an der Seepromenade und merkten dabei schnell ein intensives Hungergefühl. „Hey, wir sind doch in Österreich“, dachten wir uns. Und verbrannt hatten wir eine Menge! Also was lag näher, als diesen Tag mit Käsespätzle und Kaiserschmarrn zu würdigen? Und Leute, DIESER Kaiserschmarrn war mit Abstand der beste, den ich je gegessen hatte. Kann natürlich auch sein, dass die Location um uns herum ihr übriges dafür getan hatte, aber hey! Ich lege euch das Restaurant Christina sehr ans Herz, solltet ihr in der Nähe sein.

Die zweite Tageshälfte sollte urbaner werden. Vom Achensee aus ging es nach Innsbruck, der Hauptstadt Tirols, bekannt für seine Bauwerke aus der Kaiserzeit und seiner modernen Architektur. Das Wetter spielte am Nachmittag leider nicht so mit, aber immerhin war es weitestgehend trocken. Nach einer ausführlichen Städteerkundung kehrten wir am Abend in der L’Osteria ein.

An Tag 2 übernachteten wir in der kleinen Stadt Schwaz, weit oben auf einer Alm. Was das für den Ausblick bedeutet, wenn man früh nach dem Aufwachen aus dem Fenster schaut, muss man denke ich nicht beschreiben. Nun ja, so ging ein weiterer spektakulärer Tag zu Ende.

Königssee & Berchtesgaden

Tag 3 begannen wir mit einem ausgedehnten Frühstück im Café Centrale – Caffè Gusto Italiano in Schwaz. Beziehungsweise halt, nicht ganz. Das erste kleine Highlight am frühen Morgen war ein ganz anderer „Snack“. Gegenüber unserer Ferienwohnung befand sich ein kleines Holzhüttchen mit allerlei frischen und regionalen Köstlichkeiten und einer Vertrauenskasse. Klasse, dieses Prinzip! Sowas kannst du natürlich auf einer Alm in den Bergen anbieten, in der Stadt eher schwierig. Wir starteten unseren Morgen somit mit etwas ganz besonderem: Einer Flasche frischer Rohmilch. Köstlich! Danach dann besagtes italienisches Frühstück. Ich liebe frisch zubereitete Cannoli!

Gut gesättigt ging es dann zurück Richtung Bayern, in eine Region, die ich mir schon immer einmal anschauen wollte. Die Rede ist vom Königssee, Schönau und Berchtesgaden. Letzteres hatte ich irgendwie schon seit ewiger Zeit auf dem Schirm, das erste Mal wahrgenommen in den frühen 2000ern, in der Weltkriegs-Serie Band of Brothers. Ich weiß noch die Szene, als die Easy Company der Amerikaner zu Ende des 2. Weltkriegs durch die malerische Kulisse Berchtesgadens gefahren ist. (Wer die Serie nicht kennt und ein historisches Interesse am 2. Weltkrieg hat, unbedingt anschauen!). Ein historischer Ort. Erster Haltepunkt war jedoch am Königssee. Der eigentliche Plan war hier, mit der Jennerbahn auf gleichnamigen Berg zu fahren und damit eine traumhafte Aussicht über die Berchtesgadener Alpen und den Königssee zu erlangen. Doch das Wetter hatte eigene Pläne. Schon von unten sahen wir, dass die Berggipfel in ein dichtes Wolkenmeer gehüllt waren. Zudem nieselte es ab und zu (und das sollte auch nicht besser werden). Also erst einmal Richtung Königssee. Dort angekommen ließ uns ein Gedanke nicht mehr los. Durch die tiefen Wolken, die leichte Dunkelheit und damit entstandene mystische Atmosphäre, entschieden wir uns ein Ruderboot zu leihen und paddelten kurzer Hand auf den See hinaus. Und wir wurden nicht enttäuscht. Eine mystische Ruhe lag in der Luft, links und rechts von uns teils Wald, teils steile Klippen. Leichter Nebel lag in der Luft. Eine ganz eigene Stimmung, schwierig zu beschreiben, aber sehr beeindruckend und leicht gespenstig. Ein leichter Regen untermalte dies noch.

Nun war es mal wieder Zeit, etwas in den Bauch zu bekommen und wir steuerten Berchtesgaden an. Nach einer kleinen Erkundung dieses wirklich sehr schönen Marktes (Richtig, Berchtesgaden ist keine Stadt oder Ähnliches, sondern ein Markt, wovon es in Bayern weit über 300 gibt.), kehrten wir in einen so richtig urigen Gasthof ein. Und dort musste es einfach typisch bayerische Kost geben. Ein Fleischteller mit den verschiedensten Leckereien für zwei Personen? Kein Problem, der wurde inhaliert (natürlich nicht allein^^). Danach war aber auch Foodkoma angesagt. Grandios!

Nach diesen Impressionen ging es zu unserer nun mittlerweile dritten Ferienwohnung und wir beendeten damit Tag Nummer 3.

Salzburg

Mit dem 4. Tag brach auch der damit letzte an. Die wunderschön Stadt Salzburg stand an. Also auf nochmal nach Österreich. Schon von weitem prägten die Stadtberge und die Festung Hohensalzburg unseren Blick. Und ja, was soll ich sagen, eine wunderschöne Altstadt! Selten habe ich so viele Klöster und Barockkirchen so dicht an einem Ort gesehen. Daher auch der Name „Kirchenprovinz Salzburg“. Unser Weg führte uns jedoch erst einmal – wie an jedem Morgen der vorangegangenen Tage auch – in ein Café. Und nicht irgendeins, sondern in über 150 Jahre lebendige Geschichte: Dem berühmten Café Tomaselli. So starteten wir mit diversen Heißgetränken und einigen unvernünftigen Leckereien in einem sehr gemütlichen, urig-traditionellen Flair in historischem Ambiente (Empfehlung!).

Nach der Stärkung ging es weiter durch die Stadt. Highlight für mich: Der Salzburger Dom. Fertiggestellt während des Dreißigjährigen Krieges und Teil des UNESCO-Welterbes, ist es ein prachtvolles Gebäude, aber von Innen wahrlich überwältigend. Pünktlich zum Mittags-Orgelspiel ließen wir diese epische Atmosphäre einfach nur auf uns wirken.

Zum Abschluss besuchten wir noch das Kloster St. Peter, dessen Ursprung auf das Jahr 700 zurückgeht und den dazugehörigen beeindruckenden Petersfriedhof. Leider wollte das Wetter nun so gar nicht mehr werden, aber das war uns egal. Mitten durch die Altstadt ging es dann zurück in Parkhaus, welches erwähnenswerter weise in einen Berg gebaut wurde und eher an einen Stollen erinnerte (im 2. Weltkrieg sogar als Schutzbunker diente). Hatte ich so auch noch nicht gesehen.

Und so ging es wieder nach Hause. Für uns war diese Tour eine wunderbare Mischung aus Abenteuer, fantastischen Eindrücken und Entspannung. Falls ihr Lust habt, den Trip nochmal live mitzuerleben: Schaut gern in unsere YouTube-Videos rein. Wir freuen uns auf euer Feedback – schreibt uns gern in die Kommentare, ob ihr selbst schon mal diese Spots erkundet habt.

Unsere Tour nach Bayern und Österreich

Gestartet sind wir in unserer Heimatstadt Chemnitz. Nach einer langen, aber ruhigen Fahrt, haben wir das erste Ziel der Tour erreicht – den Chiemsee oder das „Bayerische Meer“, wie er mit seinen fast 80 km2 treffend genannt wird. Um den See mal eben auf dem Rundweg (53 km!) drum herum laufen kam nicht infrage, war aber auch nicht unser Ziel. Vom Parkplatz aus der Innenstadt Prien aus liefen wir zur Promenade Prien, auf der ein kleiner Markt mit vielen diversen Ständen aufgebaut war. Die Füße im Wasser, die Sonne am Himmel und die Berge des Alpenvorlands im Hintergrund – ja, genau so haben wir uns den Start unseres Trips vorgestellt. Natürlich wurde dabei auch das ein oder andere Eis verspeist.

Nach ein paar schönen Stunden sind wir dann aufgebrochen Richtung Österreich, genauer nach Kufstein und unserer dortigen ersten Unterkunft. Und ausruhen sollten wir uns, da uns am nächsten Tag einige Höhenmeter bevor standen. Zu dieser Überlegung sollte auch die Auswahl unseres Abendbrots im Hans im Glück passen.

Trip Österreich & Bayern

Nach einer erholsamen Nacht peilten wir unser nächstes Ziel an: Den Achensee. Schon die Fahrt durch die Berglandschaft Österreichs war ein Highlight, aber ich wage für mich zu behaupten, dass ich noch nie an einem idyllischeren und schöneren See war, als es uns hier geboten wurde. Glasklares Wasser, eingebettet in einer spektakulären Landschaft – traumhaft! Wie musste das ganze wohl von oben aussehen? Zeit, es herauszufinden. Natürlich war wieder Komoot am Start und so begannen wir den Aufstieg in den Bergen, der laut Route als „schwierig“ gekennzeichnet war. Wieder mit dabei: Unsere Barfußschuhe. Ich bin immer noch erstaunt darüber, dass Sally einfach keine „normalen“ Schuhe mehr tragen will. Und das gerade bei ihr, wo sie sich doch all die Jahre über meine „hässlichen“ Schuhe lustig gemacht hat. Nicht auszudenken, sowas zu tragen. Doch am Ende konnte ich sie zu einem Test überreden und sie merkte schnell, dass gerade in Bezug auf Fußgesundheit (und darüber hinaus) Funktionalität vor Design geht. Nun sind Barfußschuhe bei ihr nicht mehr wegzudenken. Und solche Wandertouren wie diese erinnerten uns daran, wie genial das Gefühl auf den unterschiedlichsten Untergründen war. In den Bergen hattest du fast alles – Wurzeln, runde Steine, spitze Steine, Schotter und Matsch bis hin zu weichem Waldboden.